13 11 27 Begrüßungsansprache von Nuntius Eterovic beim Mittagessen zu Ehren S.Em. Gianfranco Kardinal Ravasi

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Begrüßungsansprache S.E. Erzbischof Dr. Nikola Eterović,
Apostolischer Nuntius,
beim Mittagessen zu Ehren S.Em. Gianfranco Kardinal Ravasi,
Präsident des Päpstlichen Rates für die Kultur

Berlin, 27. November 2013



Eminenzen, Exzellenzen,
liebe Freunde,

in diesen Tagen haben wir viele Vorträge gehört. Ich möchte nicht auch noch einen halten, zumindest keinen langen. Ich habe lediglich das Bedürfnis, im Namen der Apostolischen Nuntiatur in Deutschland Seine Eminenz, Gianfranco Kardinal Ravasi, Präsident des Päpstlichen Rates für die Kultur, zu grüßen. Ich danke Ihnen sehr für Ihr Kommen nach Berlin und für die Teilnahme am Vorhof der Völker. Es handelt sich um eine fruchtbare Initiative, die von Papst Benedikt XVI. angeregt wurde und der Katholischen Kirche eine neue Möglichkeit bietet, mit den Menschen guten Willens auf der Suche nach der Wahrheit in den Dialog zu treten.

Ich grüße herzlich Seine Eminenz, den Herrn Erzbischof von Berlin, Rainer Kardinal Woelki, der seine Zustimmung zu dieser wichtigen Veranstaltung gegeben hat und mit dessen Unterstützung und mithilfe derer, die aus dieser Teilkirche daran teilnahmen, sie erfolgreich gestaltet werden konnte.

Ein ebenso herzlicher Gruß gilt Seiner Exzellenz, Erzbischof Robert Zollitsch, den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, und seine geschätzten Mitarbeiter. Bei der Organisation dieses bedeutenden Ereignisses und auch sonst zeigen Sie eine hohe Qualität.

Eminenz, lieber Herr Kardinal Ravasi, uns ist präsent Ihre bibelexegetische Berufung, und ich erlaube mir, die bleibende Neuheit des Gotteswortes, das in den Bücher des Alten und des Neuen Testamentes aufgeschrieben ist, zu unterstreichen. Von hier aus finden Sie immer wieder neue Inspiration, den Dialog mit allen Menschen guten Willens in den verschiedenen Feldern der Wissenschaft und der vielen menschlichen Aktivitäten zu fördern. So wie ein Schreiber zum Schüler des Königs wurde, entnehmen Sie dem Schatz der Schrift Neues und Altes  (Mt 13,52) (nova et vetera). Wir sind sicher, daß ein solcher Dialog einen neuen Frühling bringt, dem eine erneuerte Dynamik eingepflanzt ist, welche die Katholische Kirche von Papst Franziskus empfängt. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie, sehr geehrter Herr Kardinal, unserem verehrten Bischof von Rom unsere herzlichsten Grüße übermitteln und ihn über den guten Ausgang des Vorhofs der Völker in Berlin informieren.

Ihnen allen wünsche ich alles Gute!